NRW: Wüst will bessere ÖPNV-Anbindung von Orten mit mehr als 20.000 Einwohnern


KÖLN | NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst will erreichen, dass alle Orte mit mehr als 20.000 Einwohnern eine Schnellbus- oder Schienenverbindung bekommen. Das sagte er am Dienstagabend in der WDR-Live-Sendung „Wahlarena“.

Nach Angaben des CDU-Politikers, der zuvor Verkehrsminister in NRW war, fließen pro Jahr zwei Milliarden Euro ins Bahnnetz seines Landes. SPD-Spitzenkandidat Thomas Kutschaty sprach sich für eine bessere Anbindung der ländlichen Gebiete aus. „Auch die Menschen im ländlichen Raum haben Anspruch auf öffentlichen Nahverkehr“, erklärte der Herausforderer von Wüst, der sich bei der Landtagswahl in zwölf Tagen Umfragen zufolge ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Amtsinhaber liefern dürfte. Laut Kutschaty könne man mehr „Busse auf Abruf“ organisieren. Das sei relativ schnell zu machen. Dazu gebe es schon viele Initiativen im Land. Dass der ÖPNV durch eine „bessere Anbindung und Taktung“ attraktiver werden müsse, betonte in der Sendung auch der AfD-Spitzenkandidat Markus Wagner.


EVN | Foto: Bundesregierung / Steffen Kluger
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