Meldungen

Mehr Tempo, kaum Mehrkosten – Wenn Spaniens Züge 350 km/h fahren

Die spanische Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid–Barcelona soll künftig mit bis zu 350 km/h befahren werden. Trotz des höheren Energieverbrauchs werden die Ticketpreise laut einer Analyse nur minimal steigen – gleichzeitig winken Effizienz- und Umweltgewinne.

Ungewöhnlicher Fahrgast: Lokführer entdeckt Huhn im Zug

Ein Thurbo-Lokführer staunte nicht schlecht, als er am vergangenen Wochenende ein Huhn im Zug als blinden Passagier entdeckte. Geistesgegenwärtig nahm er das Tier mit in den Führerstand – und löste damit eine beispielhafte Rettungsaktion aus.

Pro Gäubahn fordert nach Stuttgart-21-Verzögerung Umdenken

Nach der Bekanntgabe der erneuten Verschiebung der Teilinbetriebnahme von Stuttgart 21 sieht das Landesbündnis Pro Gäubahn seine Kritik bestätigt. Das Bündnis spricht von einem „Offenbarungseid“ der Deutschen Bahn und fordert ein Umdenken in der Planung.

Grüne fordern starken Ausbau des europäischen Nachtzugnetzes

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen will den Nachtzugverkehr in Europa deutlich stärken. In einem Antrag fordern die Abgeordneten, Nachtverbindungen fest in die Bahnstrategie der Bundesregierung aufzunehmen und grenzüberschreitende Strecken konsequent auszubauen.

Bernhard Osburg hat als neuer Chef bei DB Cargo übernommen

Bernhard Osburg hat am 15. November die Leitung des Güterverkehrs der Deutschen Bahn übernommen und ist neuer Vorstandsvorsitzender der DB Cargo AG in Mainz. Der ehemalige Thyssenkrupp‑Chef soll die Transformation des Schienengüterverkehrs weiter vorantreiben.

Bahnchefin plant neues Sofortprogramm im nächsten Jahr

Bahnchefin Evelyn Palla will 2026 ein umfassendes „Sofortprogramm“ starten, um Komfort, Sauberkeit und Informationsangebot für Reisende deutlich zu verbessern. Gleichzeitig kündigt sie den Abbau von zentralen Strukturen und Personal an.

Verkehrsminister Schnieder dämpft Hoffnung auf pünktliche Züge

Zuletzt war nur noch jeder zweite Fernzug pünktlich. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hält frühere Versprechen, was eine schnelle Verbesserung angeht, für unrealistisch. Statt der vom alten Management angekündigten 75 Prozent peilt er 70 Prozent bis 2029 an.