Autofahrer flüchtet über Bahngleise | Mann mit Stichverletzung am Bahnhof | Weltkriegsbombe in Elsterwerda

In Itzehoe flüchtet ein Autofahrer vor einer Polizeikontrolle und zwingt einen Zug zur Bremsung. In Prien wird ein Mann am Bahnhof mit einer Stichverletzung gefunden. In Elsterwerda soll eine Weltkriegsbombe kontrolliert gesprengt werden.

+++ Itzehoe: Autofahrer flüchtet über Bahngleise und stoppt Zug +++

Am Freitagnachmittag gegen 15.10 Uhr versuchte ein 24-jähriger Autofahrer in Itzehoe, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr er zunächst davon, setzte seine Flucht wenig später aber zu Fuß fort und überquerte dabei nahegelegene Bahngleise. Ein herannahender Zug musste daraufhin eine Schnellbremsung einleiten. Zu einem Zusammenstoß kam es nicht. Einsatzkräfte nahmen den Mann vorläufig fest und fanden bei ihm Betäubungsmittel, wie die Polizei mitteilte. Nach Abschluss der Maßnahmen kam der Mann mangels Haftgründen wieder frei. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

+++ Prien am Chiemsee: Mann mit Stichverletzung am Bahnhof gefunden +++

Am Bahnhof in Prien am Chiemsee ist ein 39-jähriger Mann mit einer Stichverletzung entdeckt worden. Er kam zur Behandlung in ein Krankenhaus, befindet sich nach Angaben der Polizei aber nicht in Lebensgefahr. Wie es zu der Verletzung kam, blieb zunächst unklar. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Elsterwerda: Weltkriegsbombe soll kontrolliert gesprengt werden +++

Bei Bauarbeiten an einem Gleisfeld der Deutschen Bahn in Elsterwerda ist eine amerikanische Weltkriegsbombe entdeckt worden. Nach Angaben der Stadtverwaltung soll der nicht detonierte Sprengkopf am Dienstag kontrolliert gesprengt werden. In einem Radius von 300 Metern gelten Einschränkungen. Alle Bewohnerinnen und Bewohner innerhalb des Sperrkreises müssen ihre Häuser und Wohnungen bis 09.00 Uhr verlassen. Auch Tiere müssen aus dem Bereich gebracht werden.

EVN