Schnellbremsung wegen Person im Gleis | Reisender schlägt zweijähriges Kind mit Tasche | 13-Jähriger mit Spielzeugwaffe

Eine Person im Gleis zwingt bei Korntal einen Zug zur Schnellbremsung. In Mannheim wird ein zweijähriges Kind von einem Reisenden verletzt, der anschließend zu sieben Monaten Haft verurteilt wird. In Dingolfing sorgt ein 13-Jähriger mit einer Spielzeugwaffe für einen Polizeieinsatz.

+++ Korntal: Schnellbremsung wegen Person im Gleis +++

Am Mittwochnachmittag hat der Lokführer eines Zuges zwischen Korntal und Neuwirtshaus wegen einer Person im Gleis bei rund 90 km/h eine Schnellbremsung eingeleitet. Verletzt wurde niemand. Die unbekannte Person blieb nach dem Halt zunächst im Gleis, sprach kurz mit dem Lokführer und flüchtete anschließend in Richtung Neuwirtshaus. Eine Fahndung blieb erfolglos. Kurz darauf soll sich erneut eine unbekannte Person zwischen Korntal und Ditzingen im Gleis aufgehalten haben. Ob es sich um dieselbe Person handelte, ist unklar. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

+++ Mannheim: Reisender schlägt zweijähriges Kind mit Tasche +++

Am Dienstag hat ein 49-Jähriger im ICE von Frankfurt am Main nach Mannheim einem zweijährigen Kind beim Vorbeigehen unvermittelt eine mit Trinkflaschen gefüllte Tasche ins Gesicht geschlagen. Das Kind stürzte zu Boden und wurde leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung lehnten die Angehörigen ab. Der Mann war ohne gültigen Fahrschein unterwegs und wurde nach dem Vorfall am Mannheimer Hauptbahnhof festgenommen. Das Amtsgericht verurteilte ihn am Mittwoch in einem beschleunigten Verfahren zu sieben Monaten Haft wegen Leistungserschleichung in Tateinheit mit Hausfriedensbruch und Körperverletzung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

+++ Dingolfing: 13-Jähriger mit Spielzeugwaffe auf Bahnhofsvorplatz +++

Am Donnerstag hat ein 13-Jähriger am Vorplatz des Dingolfinger Bahnhofs mit einer täuschend echt aussehenden Spielzeugwaffe auf vorbeifahrende Autos gezielt. Die Polizei nahm den Jungen widerstandslos fest. Verletzt wurde niemand. Da der 13-Jährige strafunmündig ist, wurden seine Sorgeberechtigten und weitere zuständige Behörden eingeschaltet. Die Polizei sucht nun Autofahrer und andere Personen, die sich durch die Waffe bedroht fühlten. Unklar ist bislang, wie lange der Junge die Waffe mit sich führte und auf wie viele Fahrzeuge er zielte.

EVN