Neue Bahnsteige, Aufzüge und ein zusätzlicher Ostzugang prägen den modernisierten Hauptbahnhof Villach. Die ÖBB haben die kundenrelevanten Hauptarbeiten abgeschlossen. Restarbeiten und der Rückbau von Baustelleneinrichtungen sollen bis 2027 folgen.
Der Villacher Hauptbahnhof ist nach umfangreichen Modernisierungsarbeiten für die künftigen Anforderungen des Bahnverkehrs gerüstet. Wie die ÖBB kürzlich mitteilten, sind die kundenrelevanten Hauptarbeiten abgeschlossen; das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 91,8 Millionen Euro.
Seit Baubeginn im Jahr 2024 wurden die Bahnsteige erneuert und verlängert, neue Bahnsteigdächer errichtet sowie Gleis-, Oberleitungs- und Weichenanlagen modernisiert. Neue Aufzüge, barrierefreie Zugänge und zeitgemäße Fahrgastinformationssysteme sollen den Reisekomfort verbessern. Zudem wurden die Fahrradabstellanlagen erweitert und ein zusätzlicher Ostzugang geschaffen.
Nach Angaben der ÖBB soll die modernisierte Infrastruktur den wachsenden Verkehr auf der Süd- und Tauernachse unterstützen und bessere Anschlüsse im nationalen und internationalen Bahnverkehr ermöglichen. Mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn gewinnt der Bahnhof als Verkehrsknotenpunkt für Kärnten und den Alpen-Adria-Raum weiter an Bedeutung. Einzelne Restarbeiten sowie der Rückbau temporärer Baustelleneinrichtungen sollen bis 2027 abgeschlossen werden; die modernisierten Anlagen stehen den Fahrgästen laut ÖBB bereits weitgehend zur Verfügung.

EVN
