Bei einer Rangierfahrt ist in München ein Bauzug entgleist. Verletzte gab es bei dem Unfall nicht. Der Sachschaden wird auf mindestens 500.000 Euro geschätzt.
Ein Bauzug ist am Dienstagnachmittag zwischen Hackerbrücke und Donnersbergerbrücke in München entgleist. Nach Angaben der Bundespolizei kam es während eines Rangiervorgangs mutmaßlich zu einer Fehlhandlung des verantwortlichen Rangierführers, wodurch ein Waggon im Bereich einer Weiche entgleiste. Der Bauzug kam nach kurzer Strecke zum Stillstand, verletzt wurde niemand. Beschädigt wurden unter anderem Gleise, Schwellen, eine Weiche sowie der entgleiste Waggon. Der entstandene Sachschaden werde auf mindestens 500.000 Euro geschätzt.
Die Bundespolizei leitete gegen den 32-jährigen Rangierführer ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs ein. Die Bergung des Waggons wurde am Abend abgeschlossen. Während der Arbeiten war die Strecke in Richtung Landshut gesperrt, betriebliche Auswirkungen habe es wegen vorhandener Ausweichgleise laut Bundespolizei aber nicht gegeben.
EVN
