Wegen eines verdächtigen Rucksacks werden fünf Bahnsteige im Würzburger Hauptbahnhof gesperrt. Für den Zugverkehr hat dies größere Auswirkungen.
Aufgrund eines verdächtigen Rucksacks in einem Arverio-Regionalzug ist es am Mittwochabend zu massiven Einschränkungen im Zugverkehr gekommen. Der Zug der Linie RE 80 stand im Würzburger Hauptbahnhof, als die Bundespolizei darüber informiert wurde, dass eine unbekannte Person eine Tasche abgestellt habe und nun nicht mehr vor Ort sei. Kurze Zeit später rückten Spezialkräfte an, die Röntgenbilder anfertigten, wie die Bundespolizei mitteilte. Die Bilder zeigten, dass sich in dem Rucksack aber lediglich Schulsachen und persönliche Gegenstände befanden.
Fünf Gleise seien wegen der Einsatzmaßnahmen für rund zweieinhalb Stunden für einfahrende Züge gesperrt gewesen, drei Gleise seien geräumt worden, hieß es weiter. Wegen des Einsatzes kam es demnach bei 45 Zügen zu einer Verspätung von insgesamt 836 Minuten.
EVN / dpa
