Warnstreik legt Nahverkehr in Köln, Bonn und Monheim weitgehend lahm

Ein ganztägiger Warnstreik im kommunalen Nahverkehr führt am Freitag zu massiven Einschränkungen im Rheinland. Betroffen sind Busse und Bahnen in Köln, Bonn und Monheim.

Ein Warnstreik der Gewerkschaft Verdi hat am Freitag den kommunalen Nahverkehr in mehreren Städten des Rheinlands weitgehend zum Stillstand gebracht. Betroffen sind unter anderem die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), die Stadtwerke Bonn und Bahnen der Stadt Monheim.

Nach Angaben der Gewerkschaft wurden die Beschäftigten zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Verdi geht davon aus, dass in den betroffenen Unternehmen von der ersten bis zur letzten Schicht kaum Busse und Bahnen verkehren.

Die Verkehrsbetriebe teilten mit, dass vereinzelt Busse von Subunternehmen unterwegs seien. Eigene Fahrzeuge der KVB sollen erst zum Betriebsbeginn am Samstag (7. März) wieder fahren. SWB Bus und Bahn wiesen zudem darauf hin, dass während eines Streiks die Mobilitätsgarantie nicht gilt.

Weitere Arbeitsniederlegungen sind bereits angekündigt: Für Samstag hat Verdi die Beschäftigten der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (Bogestra), der Straßenbahn Herne–Castrop-Rauxel GmbH (HCR) sowie der Vestische Straßenbahnen GmbH zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

EVN / dpa