Neue Verträge für Regionalverkehr von National Express

National Express hat in NRW neue Verträge mit Verkehrsverbünden geschlossen. Die Finanzierung der Linien RE7 und RB48 erfolgt künftig pauschal statt ticketabhängig. Der Vertrag für den Rhein-Münsterland-Express läuft bis 2032, RRX-Strecken werden dagegen schon 2030 neu ausgeschrieben.

National Express, der Betreiber mehrerer Regional-Express- (RE) und Regionalbahn-Linien (RB) in Nordrhein-Westfalen mit Verbindungen nach Hessen und in den Norden von Rheinland-Pfalz, hat sich mit den betroffenen Verkehrsverbünden auf neue Verträge geeinigt. Laut Mitteilung von Freitag soll die Finanzierung der Linien RE 7 (Krefeld–Rheine) und RB 48 (Rhein-Münsterland-Express) künftig nicht mehr anhand der verkauften Tickets, sondern über eine feste Summe erfolgen.

Der Vertrag für den Rhein-Münsterland-Express (RME) wird für die langfristige Sicherung der Leistung um zwei Jahre bis Dezember 2032 verlängert. Anders beim Rhein-Ruhr-Express (RRX): Hier einigten sich die Vertragspartner auf eine Verkürzung der Laufzeit um drei Jahre bis Dezember 2030. Grund: Die Strecken sollen neu ausgeschrieben werden. Betroffen sind hier die Verbindungen RE 1 (Aachen–Hamm), RE 4 (Aachen–Dortmund), RE 5 (Wesel–Koblenz), RE 6 (Flughafen Köln/Bonn–Minden) und RE 11 (Düsseldorf–Kassel).

Die betroffenen Aufgabenträger als Vertragspartner für National Express sind der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), go.Rheinland, Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) und der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord). Laut gemeinsamer Mitteilung hat sich NE verpflichtet, durch die Maßnahmen den Fahrgästen pünktlichere und saubere Züge zu bieten. Auf besonders ausgelasteten Strecken soll die Sitzplatzkapazität ausgebaut werden.

dpa