Bund setzt weiter auf Schienengüterverkehr – Umsetzung des Masterplans läuft

Der Bund will die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene nach eigenen Angaben weiter forcieren. Dabei orientiert sich die Regierung am „Masterplan Schienengüterverkehr“ von 2017 und fördert zentrale Maßnahmen.

Die Bundesregierung hält am Ziel fest, mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Grundlage sei weiterhin der im Jahr 2017 beschlossene „Masterplan Schienengüterverkehr“, der eine dauerhafte Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Sektors anstrebe, heißt es in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Seit 2017 werde der Masterplan gemeinsam mit der Branche umgesetzt. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen nach Regierungsangaben die Förderung von Trassenpreisen, Betriebskostenhilfen für den Einzelwagenverkehr, die Umsetzung des 740‑Meter‑Netzes sowie das Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz. Auch die Förderrichtlinie für Gleisanschlüsse und die geplante Einführung der Digitalen Automatischen Kupplung gehören dazu.

Zur Stärkung des Schienenpersonenverkehrs setzt die Regierung nach eigener Darstellung auf eine leistungsfähigere und resilientere Infrastruktur. Durch Ausbau und Modernisierung solle ein besserer Takt zwischen Nah‑ und Fernverkehr entstehen, unter Einbindung des Güterverkehrs.

Ziel sei es, Mobilität flächendeckend und klimafreundlich zu gestalten, heißt es weiter. Dazu sollen die Investitionen in das deutsche Schienennetz deutlich erhöht und die „Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene“ konsequent umgesetzt werden.

EVN