Tschechische Bahnen: Über die Hälfte der Zugflotte ist klimatisiert


PRAG | Über die Hälfte der Personenwagen und Triebzugeinheiten der Tschechischen Bahnen sind mit Klimaanlagen ausgestattet. Regelmäßige Inspektionen sollen die Funktionsfähigkeit der Technik in den heißen Sommermonaten gewährleisten.

Nach Angaben der tschechischen Bahngesellschaft České dráhy verkehren die Züge, die über eine Klimatisierung verfügen, auf den meistfrequentierten Fern- und Regionalstrecken in der gesamten Tschechischen Republik. Diese Züge kommen demnach zum Beispiel auf den Vorortverbindungen rund um Prag, Brünn oder Ostrava, aber auch auf den Hauptstrecken in anderen Regionen zum Einsatz. Insgesamt seien bislang mehr als 1.600 Fahrzeuge mit Klimatechnik ausgestattet.

Zusätzlich zu den regelmäßigen Inspektionen sollen die Fahrzeuge vor der Hauptsommersaison „einer außerordentlichen Inspektion“ unterzogen werden, „bei der die Überprüfung der Integrität des Kühlkreislaufs, der korrekten Menge des Kühlmediums und die Überprüfung der Funktionsfähigkeit des gesamten Systems im Mittelpunkt stehen“, wie Michal Kraus, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und stellvertretender Generaldirektor der Tschechischen Bahnen sagte.

Wie das Unternehmen mitteilte, werde die Grundeinstellung der Innentemperatur in den Zügen von den Herstellern auf 22 Grad Celsius festgelegt. In geräumigen Wagen kann diese Temperatur vom Zugbegleiter um +/– 2 Grad Celsius eingestellt werden, in Abteilwagen kann der Fahrgast sie in gleichem Maße anpassen. Wenn die Temperatur außerhalb des Fahrzeugs steigt, wird auch die Temperatur im Innenraum angepasst, erklärte das Unternehmen. Das System halte so den von Gesundheitsexperten empfohlenen Unterschied zwischen Außen- und Innentemperatur bei etwa 8 Grad Celsius. Bei einer Außenlufttemperatur von beispielsweise 35 Grad Celsius hält die Klimaanlage die Temperatur im Zug auf rund 27 Grad Celsius, wie es weiter hieß.


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