125 Jahre Bahnhofsmission in Bayern – Staatsregierung dankt für Einsatz


NÜRNBERG | Die Bayerische Staatsregierung hat sich im Rahmen eines Empfangs im DB-Museum Nürnberg am 19. Juli bei den Mitarbeitenden der Bahnhofsmissionen für ihren großartigen Einsatz bedankt.

An der Veranstaltung nahmen unter anderem Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU), die evangelische Regionalbischöfin Hann von Weyhern, der Münchner Kardinal Reinhard Marx und der Konzernbeauftragte der Deutschen Bahn für Bayern, Klaus-Dieter Josel, teil.

In einer Mitteilung drückte auch Landesverkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) seinen Dank über die hunderten Ehren- und Hauptamtlichen der Bahnhofsmissionen aus: „Wir brauchen Vorbilder wie sie, die andere Menschen motivieren auch ein Ehrenamt zu übernehmen. Sie engagieren sich über das normale Maß hinaus und sind eine Bereicherung für unser Land und unsere Gesellschaft.“

Im Jahr 1897 hatte die Politikerin und Frauenrechtlerin Ellen Ammann die erste Bahnhofsmission in Bayern am Centralbahnhof München eröffnet. Heute kümmert sich die Bahnhofsmission an rund 100 Bahnhöfen in Deutschland um Reisende und Menschen in Not. In Bayern sind die Bahnhofsmissionen an 13 Standorten vertreten: in Aschaffenburg, Schweinfurt, Hof, Würzburg, Erlangen, Nürnberg, Ingolstadt, Regensburg, Passau, Augsburg, München, Kempten und Lindau.


EVN | Foto: StMB / Daniel Karmann Photographie
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