Kurzmeldungen
Zwei Jugendliche lösen durch gefährliches Mitfahren außen an einem Zug einen Polizeieinsatz aus, Kinder werden auf Bahnanlagen und Güterzügen gemeldet. Zudem ermittelt die Bundespolizei nach dem Diebstahl von rund 450 Metern Signalkabel mit einem geschätzten Schaden von 50.000 Euro.
+++ Legelshurst/Appenweier: Jugendliche beim Trainsurfing erwischt +++
Zwei Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren sind am Samstag (17. Oktober) außen an einem fahrenden Zug der Europabahn mitgefahren. Eine Zeugin beobachtete die beiden gegen 20.30 Uhr am Haltepunkt Legelshurst und alarmierte die Polizei. Die Bundespolizei traf die Jugendlichen am Bahnhof Appenweier an und leitete ein Bußgeldverfahren ein. Der 17-Jährige wurde seinen Erziehungsberechtigten übergeben. Die Bundespolizei warnt vor den erheblichen Gefahren des sogenannten Trainsurfings, bei dem unter anderem Stromüberschläge an Oberleitungen zu tödlichen Verletzungen führen können.
+++ Schwerte: Kinder auf Güterzug vermutet – Strecke gesperrt +++
Am vergangenen Mittwoch (14. Oktober) meldeten Bahnmitarbeiter mehrere Kinder, die sich im Gleisbereich aufgehalten und auf Güterzüge geklettert sein sollen. Gegen 20.55 Uhr wurde die Bundespolizei verständigt. Die Deutsche Bahn sperrte die betroffenen Gleise und schaltete die Oberleitungen ab. Nach einer umfangreichen Suche konnten die Einsatzkräfte keine Kinder im Gefahrenbereich feststellen. Nach rund 45 Minuten wurde die Strecke wieder freigegeben. Die Bundespolizei warnt vor der Lebensgefahr durch Zugverkehr und Hochspannungsanlagen.
+++ München: 450 Meter Signalkabel gestohlen – 50.000 Euro Schaden +++
Nach dem Diebstahl von rund 450 Metern Signalkabel auf einem Gelände der DB InfraGO im Münchner Westen ermittelt die Bundespolizei wegen des Verdachts eines besonders schweren Falls des Diebstahls. Ein Mitarbeiter der DB-Sicherheit meldete den Vorfall am Donnerstagvormittag (15. Oktober). Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Kabel zwischen dem 1. Juli und dem 14. Oktober entwendet. Der vorläufige Sachschaden liegt bei rund 50.000 Euro. Tatverdächtige und Tathergang sind bislang unbekannt.
EVN
