Mehrere gewaltsame Vorfälle an zwei Bahnhöfen in München

Am Samstag kam es an zwei Bahnhöfen in München zu mehreren Vorfällen mit aggressiven Männern. Ein DB-Sicherheitsmitarbeiter wurde mit einer Flasche beworfen und mit einer Gehhilfe geschlagen. Zwei weitere Männer leisteten Widerstand gegen Bundespolizisten.

+++ DB-Sicherheitsmitarbeiter mit Flasche beworfen und geschlagen +++

Ein 34-jähriger Mann hat am Münchner Ostbahnhof einen Mitarbeiter der DB-Sicherheit angegriffen. Laut Mitteilung der Bundespolizei hatte der Mann am Samstagabend mit seinem Rollstuhl eine Rolltreppe blockiert. Als der 27-jährige Sicherheitsmitarbeiter Hilfe anbot, warf der 34-Jährige eine Bierflasche nach ihm, verfehlte ihn jedoch. Anschließend schlug er mit seiner Gehhilfe gegen das Bein des Mitarbeiters, der Schmerzen angab, eine medizinische Untersuchung aber ablehnte. Ein weiterer DB-Mitarbeiter beobachtete den Vorfall. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Der Tatverdächtige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

+++ 39-Jähriger tritt und spuckt nach Bundespolizisten +++

Am Samstagabend eskalierte nach Angaben der Bundespolizei eine zunächst verbale Auseinandersetzung vor der Bahnhofsmission am Hauptbahnhof in München. Ein 39-jähriger Mann weigerte sich, einem Platzverweis Folge zu leisten, und leistete Widerstand, als Beamte ihn zum Ausgang begleiteten. Dabei versuchte er, nach Passanten und Einsatzkräften zu treten und spuckte in Richtung der Polizisten. Zudem beleidigte er die Beamten wiederholt. Nach seiner Fesselung wurde er zur Dienststelle gebracht. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann entlassen. Die Ermittlungen richten sich gegen ihn wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung.

+++ Mann schüttet Bier über Überwachungstechnik und leistet Widerstand +++

In der Nacht auf Samstag hat ein 26-Jähriger am Münchner Hauptbahnhof Bier über eine Überwachungskamera und eine Sprechanlage der Bundespolizei geschüttet. Als Einsatzkräfte ihn zur Rede stellten, versuchte er, sich gewaltsam Zutritt zu den Diensträumen zu verschaffen, wie die Bundespolizei mitteilte. Die Beamten fesselten den Mann und brachten ihn zur Dienststelle. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Anschließend kam der Mann wieder auf freien Fuß. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

EVN