Schafsherde auf Gleisen, Rettungseinsatz in Halle und Diebstahl am Münchner Hauptbahnhof

Ein ICE kollidierte in Hessen mit einer Schafsherde, ein betrunkener Radfahrer löste in Halle eine Gleissperrung aus und am Münchner Hauptbahnhof wurde einem Reisenden eine Armbanduhr im Wert von mehr als 10.000 Euro gestohlen.

+++ Offenbach/Hanau: ICE stößt mit Schafsherde zusammen +++

Ein ICE ist am Samstagmorgen auf der Bahnstrecke zwischen Offenbach und Hanau mit einer Schafsherde kollidiert. Nach Angaben der Bundespolizei wurden dabei zehn bis 15 Schafe getötet. Der Lokführer leitete eine Bremsung ein, die rund 120 Fahrgäste blieben unverletzt. Die Strecke musste für mehrere Stunden gesperrt werden und wurde anschließend wieder freigegeben. Wie die Tiere auf die Gleise gelangten, ist Gegenstand der Ermittlungen.

+++ Halle: Betrunkener Radfahrer aus Gleisanlage gerettet +++

Ein 42-jähriger Radfahrer ist in der Nacht zum Samstag in Halle mit seinem Fahrrad eine Böschung hinabgestürzt und auf die Gleise nahe des Südstadtrings gefallen. Da er sich nicht selbst aus dem Gleisbereich befreien konnte, sperrten Polizei und Rettungskräfte die Strecke vorübergehend und retteten den Mann. Er erlitt leichte Verletzungen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,93 Promille.

+++ München: Armbanduhr im Wert von über 10.000 Euro gestohlen +++

Ein 55-jähriger Mann ist am Dienstag am Münchner Hauptbahnhof Opfer eines Trickdiebstahls geworden. Nach Angaben der Bundespolizei wurde der Mann mehrfach von einem Unbekannten angerempelt. Kurz darauf bemerkte er das Fehlen seiner Armbanduhr im Wert von rund 10.550 Euro. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts des Diebstahls.

dpa / EVN