Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter hat ein Positionspapier der MVV-Verbundlandkreise und -städte zum Ausbau des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) entgegengenommen und erneut deutlich mehr Regionalisierungsmittel vom Bund gefordert.
Die Landräte und Oberbürgermeister der Verbundlandkreise und -städte im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) haben Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) am Dienstag ein Positionspapier zur Verbesserung des Schienenpersonennahverkehrs in Südbayern übergeben. Ziel des Papiers ist eine übergreifende Strategie für den Infrastrukturausbau und eine höhere Verlässlichkeit im SPNV.
Bernreiter begrüßte die Initiative und verwies auf den Bedarf an deutlich höheren finanziellen Mitteln des Bundes. Die aktuellen Bundesmittel reichten nach seinen Angaben nicht aus, um das bestehende Angebot aufrechtzuerhalten. Als zentrales Element für ein funktionierendes Bahnnetz wurde der Ausbau und die Ertüchtigung des Bahnknotens München hervorgehoben. Dieser müsse höchste politische und planerische Priorität erhalten. Der Freistaat kündigte an, sich gemeinsam mit Kommunen gegenüber Bund und Bahn für zeitnahe Verbesserungen einzusetzen.
EVN
