Nach dem Sabotageakt auf die Berliner Stromversorgung fordert Innenminister Alexander Dobrindt eine hohe Belohnung für Hinweise auf die linksterroristische „Vulkangruppe“. Damit soll die seit 2011 anhaltende Anschlagsserie beendet werden.
Nach dem Sabotageakt auf die Berliner Stromversorgung verschärft Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) den Kampf gegen linksextremen Terrorismus. Um die jahrelange Serie von Anschlägen der sogenannten “Vulkangruppe” zu beenden, plädiert der Minister für die Auslobung einer hohen Geldprämie für entscheidende Hinweise aus der Bevölkerung.
Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte der Bild am Sonntag: “Bundesinnenminister Alexander Dobrindt befürwortet eine hohe finanzielle Belohnung für Hinweise zur Ermittlung der linksterroristischen Täter der Vulkan Gruppe des Anschlags auf das Berliner Stromnetz.”
Sicherheitskreise erhoffen sich durch eine Belohnung im sechs- oder siebenstelligen Bereich neue Impulse für die Fahndung. Seit 2011 werden der “Vulkangruppe” mindestens 13 Sabotageakte auf die kritische Infrastruktur in Berlin und Brandenburg zugeschrieben, darunter Anschläge auf das Netz der Deutschen Bahn und der Energieversorgung.
dts Nachrichtenagentur
