Der ÖBB-Aufsichtsrat hat den Vertrag von Vorstandschef Andreas Matthä bis Juni 2027 verlängert. Gleichzeitig kündigt Güterverkehrsvorstand Clemens Först seinen Abschied an. Auch in weiteren ÖBB‑Gesellschaften kommt es zu personellen Änderungen.
Der Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), Andreas Matthä, bleibt bis 30. Juni 2027 im Amt. Der Aufsichtsrat der ÖBB‑Holding AG verlängerte seinen Vertrag in seiner Sitzung am Donnerstag. Matthä führt den Konzern seit 2016 und soll in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten Stabilität und Kontinuität gewährleisten, erklärte Aufsichtsratspräsidentin Brigitte Ederer.
Bei der Güterverkehrstochter Rail Cargo Austria kommt es zu einem Führungswechsel: Clemens Först wird das Unternehmen nach Erstellung des Jahresabschlusses verlassen. Bettina Castillo übernimmt die Finanzagenden und das laufende Restrukturierungsprogramm, neben Christoph Grasl bildet sie künftig den zweiköpfigen Vorstand.
Unverändert bleibt die Führung der ÖBB‑Produktion: Die Verträge von Geschäftsführerin Ursula Zechner und ihrem Co‑Chef Fabian Fußeis wurden verlängert.
Zudem übernimmt Matthä ab 1. Januar 2026 den Aufsichtsratsvorsitz der ÖBB‑Infrastruktur AG, während Finanzvorständin Manuela Waldner künftig die Aufsichtsräte der ÖBB‑Personenverkehr AG und Rail Cargo Austria führt.
Im Zuge der Neuaufstellung kehrt Georg Schatz als Leiter des Konzerncontrollings zurück und folgt auf Markus Binder‑Krieglstein. Schatz, zuvor bei der Stoelzle Glass Group, arbeitete bereits mehrere Jahre in verschiedenen ÖBB‑Bereichen und leitete unter anderem das Controlling der Rail Cargo Austria AG.
EVN
