Mehrere Vorfälle haben Einsatzkräfte im Bahn- und Verkehrsbereich beschäftigt: Ein Jugendlicher erlitt lebensgefährliche Verletzungen auf einem Güterbahnhof, ein Regionalzug fährt in eine Schafherde und ein Lkw-Brand führte zu Sperrungen.
+++ Kehl: 15-Jähriger erleidet lebensgefährlichen Stromschlag +++
Ein 15-Jähriger hat sich auf einem Güterbahnhof in Kehl lebensbedrohliche Verbrennungen zugezogen. Der Jugendliche war auf einen Güterwagen geklettert und geriet der Oberleitung zu nahe, wodurch es zu einem Stromüberschlag kam. Er wurde mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik gebracht. Warum sich der Jugendliche nachts auf dem Gelände aufhielt, ist bislang unklar. Die Bundespolizei ermittelt.
+++ Döbeln/Leisnig: Regionalzug fährt in Schafherde +++
Zwischen Döbeln und Leisnig ist eine Regionalbahn in eine Schafherde gefahren. Mehrere Tiere starben bei dem Unfall, Fahrgäste blieben unverletzt. Nach ersten Erkenntnissen waren die Tiere aus ihrer Umzäunung ausgebrochen, möglicherweise infolge eines Wildtierangriffs. Die Bahnstrecke wurde vorübergehend gesperrt, inzwischen läuft der Verkehr wieder.
+++ Iserlohn: Brennender Lkw sorgt für Sperrungen +++
Ein brennender Lastwagen auf einer Brücke in Iserlohn hat am Montagabend erhebliche Auswirkungen auf den Straßen- und Bahnverkehr verursacht. Betroffen waren die Bundesstraße B236 sowie die Bahnstrecke zwischen Hagen und Siegen. Der Fahrer blieb unverletzt. Wegen der Ladung aus Stahl sowie möglicher Schäden am Bauwerk war die Brücke vorübergehend gesperrt.
+++ Erfurt: Gestohlener Verlobungsring im Zug sichergestellt +++
Nach einem Diebstahl in einem Zug von Fulda nach Leipzig hat die Polizei einen gestohlenen Verlobungsring sichergestellt. Ein 32-Jähriger soll am Halt in Erfurt den Rucksack einer 29-Jährigen entwendet haben, in dem sich unter anderem Schmuck und der Ring befanden. Mithilfe von Videoaufzeichnungen konnte der Tatverdächtige identifiziert werden.
dpa / EVN
