Zughersteller Stadler eröffnet neue Werkhalle in Niederösterreich

Mit einer neuen Werkhalle in Niederösterreich baut Stadler seine Kapazitäten für Wartung und Inbetriebnahme moderner Züge aus. Der Standort soll eine zentrale Rolle für den Bahnverkehr in Österreich spielen.

Der Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler hat in Obersiebenbrunn bei Wien eine neue Werkhalle eröffnet, wie das Unternehmen mitteilte. Die Anlage dient der Instandhaltung, Inbetriebsetzung und Zulassung moderner Schienenfahrzeuge und ist seit März bereits für die Wartung von Hochgeschwindigkeitszügen der Westbahn in Betrieb.

Mit dem neuen Standort stärkt Stadler nach eigenen Angaben seine Marktpräsenz in Österreich und reagiert auf steigende Anforderungen im Bahnverkehr. Die Halle steht künftig sämtlichen Betreibern für Servicearbeiten an Stadler-Fahrzeugen zur Verfügung und soll dazu beitragen, Fahrzeuge schneller in den Betrieb zu bringen.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Strabag realisiert und innerhalb von sieben Monaten Bauzeit umgesetzt. Politik und Unternehmen sehen darin einen wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung der Bahnindustrie sowie für den Wirtschaftsstandort. Die moderne Anlage ist direkt an das Bahnnetz angebunden und Teil einer leistungsfähigen Infrastruktur für den europäischen Schienenverkehr.

Foto: Stadler

EVN