Vor dem geplanten Aus Ende Mai 2026 wächst der Druck auf die Modellbundesbahn in Brakel. Steigende Kosten und strukturelle Probleme gefährden den Betrieb – nun setzen sich Landrat und Bürgermeister für eine Zukunftslösung ein.
Angesichts drohender Schließungspläne für die Modellbundesbahn Brakel haben sich kommunale Vertreter für den Erhalt der Anlage ausgesprochen. Nach Angaben der Stadt Brakel soll der Betrieb Ende Mai 2026 eingestellt werden. Gründe sind gestiegene Energie- und Betriebskosten sowie strukturelle Herausforderungen.
Der Landrat des Kreises Höxter, Michael Stickeln, sowie Brakels Bürgermeister Alexander Kleinschmidt setzen sich gemeinsam für den Fortbestand ein. Die Modellbundesbahn gilt als touristischer Anziehungspunkt und regional bedeutendes Projekt mit hoher handwerklicher und historischer Qualität.
In einem gemeinsamen Aufruf werben die Verantwortlichen um Unterstützung aus der regionalen Wirtschaft. Ziel sei es, die finanziellen Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen und eine tragfähige Perspektive zu entwickeln. Die Betreiber Karl Fischer und Norbert Sickmann zeigen sich angesichts der Initiative zuversichtlich und verweisen auf vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten für Unternehmen.
Dazu zählen unter anderem Sponsoring einzelner Modelle, Werbeflächen oder individuell gestaltete Nachbildungen historischer Fahrzeuge. Politik und Betreiber betonen, dass ein Fortbestand nur durch gemeinsames Engagement von Wirtschaft, Politik und Bürgerschaft möglich sei.
EVN
