Aprilscherz von Agilis: „Schienenersatzverkehr“ per Hovercraft angekündigt

Das Bahnunternehmen Agilis sorgt zum 1. April mit einem ungewöhnlichen Konzept für Aufmerksamkeit: Ein angeblicher wassergebundener Ersatzverkehr mit Hovercrafts soll Bauarbeiten im Donautal überbrücken.

Mit einer als Pressemitteilung verbreiteten Ankündigung hat das Eisenbahnunternehmen Agilis einen vermeintlichen Pilotversuch für einen wassergebundenen Schienenersatzverkehr vorgestellt. Demnach sollen ab April Hovercrafts zwischen Ingolstadt und Regensburg auf der Donau erprobt werden, um in der Zeit der Korridorsanierung eine weitere Entlastung für Fahrgäste der Linie RB 17 herbeizuführen, wie es heißt.

Das Konzept sieht laut Agilis den Einsatz umgebauter Luftkissenfahrzeuge mit Platz für knapp 80 Fahrgäste vor, die unabhängig von Infrastruktur wie Bahnsteigen operieren könnten. Auch Genehmigungsverfahren sowie perspektivische Streckenausweitungen wurden in der Mitteilung beschrieben.

Die Veröffentlichung reiht sich jedoch in die Tradition von Aprilscherzen des Unternehmens ein. Die angekündigten Maßnahmen sind nicht real geplant, sondern als humorvolle Aktion zum Monatsbeginn zu verstehen.

EVN