Bahnstrecke Fulda–Frankfurt nach Unfall weiter gesperrt

Defekte Oberleitung, Experten im Einsatz, weiträumige Umleitungen: Die gesperrte Bahnstrecke in Hessen sorgt weiterhin für Verspätungen und Zugausfälle im Fernverkehr.

Nach dem Zusammenstoß eines ICE mit einem in den Gleisbereich ragenden Bagger-Greifarm bei Gelnhausen in Hessen bleibt die Bahnstrecke zwischen Fulda und Frankfurt am Main auch am Dienstag gesperrt. “Die Oberleitung ist defekt. Sie muss repariert werden”, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Dafür würden Experten eingesetzt. Auch werde die Strecke auf mögliche weitere Schäden untersucht, etwa am Gleis.

Bis die Strecke wieder freigegeben werden kann, kommt es nach Angaben der Deutschen Bahn weiterhin “zu Verspätungen von circa 45 Minuten und Ausfällen im Fernverkehr”. Betroffen sind folgende ICE-Verbindungen: Frankfurt/Main–Kassel-Wilhelmshöhe–Hannover–Hamburg, Frankfurt/Main–Wolfsburg/Braunschweig–Berlin, Frankfurt/Main–Erfurt–Berlin und Frankfurt/Main–Erfurt–Leipzig–Dresden. Reisende sollten sich vor Reiseantritt über ihre Verbindung informieren, empfahl die Bahn. Die Streckensperrung erzwingt weiträumige Umleitungen für Bahnreisende.

dpa / EVN