Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf eine Bahnstrecke mussten Busse statt Züge verkehren. Nun ermittelt der Staatsschutz.
Infolge mutmaßlicher Brandlegungen an Kabeln entlang der Bahnstrecke zwischen Mühldorf am Inn und Freilassing (Berchtesgadener Land) ist der Zugverkehr zeitweilig eingestellt worden. Am Dienstagnachmittag waren wegen eines Fehlers im elektrischen Leitungssystem mehrere verschmorte und verschmolzene Kabel entdeckt worden. Die Schäden wurden ersten Erkenntnissen zufolge “mutwillig herbeigeführt”, wie die Polizei mitteilte. An mehreren Stellen wurden demnach Feuer entzündet.
Wegen ausgefallener Signalanlagen wurde der Zugverkehr eingestellt und ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Höhe des entstandenen Schadens war zunächst unklar. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. Zeugen werden um Hinweise gebeten.
dpa / EVN
