Auf der Bahnstrecke München–Mühldorf ist ein Zug bei Weidenbach irrtümlich auf ein besetztes Gleis geleitet worden. Bahnmitarbeiter verhinderten laut Medienbericht eine mögliche Kollision in letzter Sekunde.
Auf der Strecke zwischen München und Mühldorf am Inn ist es bei Weidenbach im Landkreis Mühldorf zu einem gefährlichen Vorfall gekommen. Wie der Merkur berichtet, wurde ein Zug der Südostbayernbahn am Freitagmorgen versehentlich in einen bereits besetzten Gleisabschnitt geleitet. Eine Sprecherin der Deutschen Bahn bestätigte gegenüber der Zeitung, dass es weder Personen- noch Sachschäden gegeben habe. Ursache soll eine Stellwerkstörung gewesen sein.
Nach Angaben des Bayerischen Rundfunks wertet die Bahn den Vorfall als „gefährliches Ereignis“. In dem betreffenden Bereich sind Stellwerke ältester Bauform noch in Betrieb. Bahnmitarbeiter hätten eine Kollision in letzter Sekunde verhindert. Die Strecke ist bislang eingleisig und Teil des Ausbauprojekts ABS38. Der Vorfall werde untersucht, hieß es demnach von der Bahn.
EVN
