Rheinland-Pfalz warnt vor Folgen von Kürzungen bei Bahnprojekten

Rheinland-Pfalz befürchtet spürbare Auswirkungen durch geplante Kürzungen des Bundes bei Bahnprojekten. Mobilitätsministerin Katrin Eder sieht den Ausbau des Nahverkehrs ausgebremst, insbesondere im Raum Mannheim.

Mit negativen Folgen rechnet Rheinland-Pfalz durch die vom Bund geplanten Streichungen bei klimafreundlichen Bahnprojekten. Mobilitätsministerin Katrin Eder erklärte kürzlich laut Mitteilung, insbesondere der Rückzug aus den Planungen zum Ausbau des Bahnknotens Mannheim habe erhebliche Auswirkungen auf den Nahverkehr. Nach ihren Angaben könne der S-Bahnverkehr von Mannheim nach Kaiserslautern und Speyer langfristig nicht mehr verstärkt werden. Betroffen seien vor allem Pendlerinnen und Pendler sowie Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs.

Eder betonte die Bedeutung eines länderübergreifenden Ausbaus des S-Bahnnetzes, insbesondere mit Blick auf Verbindungen nach Heidelberg. Bereits heute fehlten am Mannheimer Hauptbahnhof ausreichende Kapazitäten für den wachsenden Fern- und Nahverkehr. Die Streichung von Bahnprojekten sende vor dem Hintergrund zusätzlicher Bundesmittel für den Straßenbau ein falsches Signal, so die Ministerin. Der Bahnknoten Mannheim gilt als ein zentraler Verkehrsknoten im Südwesten Deutschlands.

EVN