Am Sonntag gelang den ÖBB in Innsbruck ein wichtiger Schritt: Das 1.400 Tonnen schwere Tragwerk der neuen Rauchmühlbrücke wurde erfolgreich über die Hallerstraße eingehoben. Die moderne Betonbrücke ersetzt das über 60 Jahre alte Stahlbauwerk.
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben am Sonntagvormittag das 1.400 Tonnen schwere Tragwerk der neuen Rauchmühlbrücke in Innsbruck erfolgreich eingehoben. Das Bauwerk wurde in den vergangenen Monaten neben der alten Brücke errichtet und mit Hilfe von Spezialpressen auf über fünf Meter Höhe angehoben. Auf mobilen Transporteinheiten mit 112 Räderpaaren wurde die Brücke anschließend rund 100 Meter über die Hallerstraße zu ihren endgültigen Widerlagern bewegt und dort millimetergenau eingepasst.
Rund 270 Züge werden künftig täglich die neue, aus Beton gefertigte Brücke befahren, die weniger Lärm und längere Lebensdauer verspricht. Seit dem 7. Januar ist die Bahnstrecke zwischen Rum und Innsbruck Hauptbahnhof für die Arbeiten gesperrt; bis zu 90 Busse fahren als Schienenersatzverkehr. Bis 29. Januar dauern die Beton- und Ausrüstungsarbeiten noch an, bevor die neue Brücke in Betrieb gehen kann.
Der Austausch war nötig, da die alte Brücke nach mehr als 60 Jahren ihre technische Lebensdauer erreicht hatte.
EVN
