Ein aktuelles Monitoring zur bayerischen ÖPNV-Strategie 2030 zeigt: Das Nahverkehrsangebot im Freistaat liegt 2024 über dem Stand von 2019. Besonders auf der Schiene und im ländlichen Raum wächst das Angebot deutlich – zur Freude von Fahrgästen und Verkehrsministerium.
Der Öffentliche Personennahverkehr in Bayern hat das Niveau vor Beginn der Corona-Pandemie übertroffen. Das zeigt eine neue Auswertung des Verkehrsministeriums im Rahmen der ÖPNV-Strategie 2030. Zwischen 2019 und 2024 stieg das Gesamtangebot an Fahrplankilometern im Schienenpersonennahverkehr und allgemeinen ÖPNV um rund 11 Prozent. Auch die sogenannten Bedarfsverkehre, wie Rufbusse und On-Demand-Angebote, legten seit 2022 um 20,5 Prozent zu.
Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) bezeichnete die Entwicklung als „gut für Fahrgäste und Klima“. In manchen Regionen wie der Oberpfalz machen Bedarfsverkehre bereits über die Hälfte des allgemeinen ÖPNV aus. Der Freistaat unterstützt diese Angebote mit rund 9 Millionen Euro jährlich. Auch die Nachfrage im öffentlichen Verkehr steigt: Im Regionalzugverkehr liegen die Fahrgastzahlen fast 6 Prozent über dem Wert von 2019.
Das Ministerium sieht im Ausbau von Infrastruktur und bedarfsgerechten Angeboten einen Schlüssel zur weiteren Steigerung der Attraktivität. Bernreiter betonte, das Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ biete eine wichtige Grundlage für die künftige Finanzierung.
EVN
