Zum Fahrplanwechsel modernisiert die S-Bahn Rhein-Neckar ihren Liniennetzplan. Neben mehreren Umbenennungen entstehen neue Direktverbindungen, die Umstiege vermeiden und das Angebot verbessern.
Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 führt die S‑Bahn Rhein‑Neckar im Rahmen des neuen Fahrplans umfassende Änderungen im Liniennetz ein. Laut Deutscher Bahn sollen die Anpassungen die Linienlogik vereinheitlichen, den Betrieb vereinfachen und zusätzliche Direktverbindungen ermöglichen.
Mehrere Linien erhalten neue Bezeichnungen, behalten ihre bisherigen Streckenverläufe jedoch bei:
- Die S5 (Heidelberg–Meckesheim–Eppingen) wird zur S7,
- die S51 (Heidelberg–Aglasterhausen) wird zur S8,
- und die bisherige S8 (Biblis–Mannheim) künftig zur S10.
Deutliche Veränderungen gibt es bei den Verbindungen zwischen Mainz, Mannheim und Karlsruhe:
- Die heutige S6 verkehrt künftig als S5 (Mainz–Ludwigshafen–Mannheim–Weinheim–Bensheim), die neue S6 fährt dann von Mainz über Mannheim und Schwetzingen durchgebunden bis Karlsruhe – beide im Wechsel im Halbstundentakt.
- Die bisher in Mannheim endenden Züge der Linie S9 werden künftig im Abschnitt Karlsruhe – Mannheim in S6 umbenannt und nach Mainz durchgebunden, sodass neue umsteigefreie Nord‑Süd‑Verbindungen entstehen.
- Die Express‑S‑Bahnen (RE 9) entfallen, da der neue Halbstundentakt zwischen Mannheim und Karlsruhe künftig alle Zwischenhalte bedient.
Neu eingeführt wird zudem die S12 (Neu‑Edingen/Friedrichsfeld–Schwetzingen / Hockenheim), die die bisherige RB 67 ersetzt und Anschlüsse an die Linien RE 60 und RB 68 ins Rhein‑Main‑Gebiet bietet.
Mit dem neuen Konzept weitet die S‑Bahn Rhein‑Neckar ihr Angebot deutlich aus und schafft mehr Durchbindungen ohne Umstieg – insbesondere zwischen den Metropolregionen Rhein‑Neckar, Mainz und Karlsruhe.
EVN
