MVG sorgt für mehr Barrierefreiheit bei älteren U-Bahnen

Bei der Münchner U-Bahn wird der barrierefreie Zugang verbessert. Bald werden alle 53 BWagen mit mobilen Faltrampen ausgerüstet, um mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den Einstieg zu erleichtern.

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) und die Stadtwerke München (SWM) treiben die Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr weiter voran. Nach Angaben der MVG werden bis Ende Februar 2026 alle 53 BWagen der Münchner UBahn mit mobilen Faltrampen ausgestattet. Damit sollen insbesondere Fahrgäste mit Rollstuhl den Spalt zwischen Zug und Bahnsteigkante besser überwinden können, der bei älteren Fahrzeugen oder an Bahnhöfen in Kurvenlage bislang ein Hindernis war.

MVGChef Ingo Wortmann erklärte, die Maßnahme sei „eine pragmatische Lösung“, die gemeinsam mit dem Behindertenbeirat des Facharbeitskreises Mobilität erarbeitet wurde. UBahnFahrgäste, die Unterstützung benötigen, können das Fahrpersonal ansprechen; der Einstieg erfolgt an der vordersten Tür, wo die Rampe angelegt wird. Fahrzeuge mit Rampenausstattung tragen einen Hinweisaufkleber an der Frontscheibe.

Während neuere UBahnZüge der Baureihen C1 und C2 bereits konstruktiv barrierefrei sind und ältere AWagen bis 2026 ausgemustert werden, setzt die MVG mit diesem Projekt kurzfristig auf mehr Teilhabe und Zugänglichkeit im laufenden Betrieb. Auch Tram und Busse der MVG seien laut Mitteilung bereits barrierefrei nutzbar. 

EVN