Bauarbeiten beeinträchtigen Straßenbahnverkehr über den Rhein


LUDWIGSHAFEN / MANNHEIM | Gleich mehrere Großbaustellen wird es 2024 in Ludwigshafen und Mannheim geben. Um mindestens eine Rheinquerung für Stadtbahnen offenzuhalten, stimmen die Schwesterstädte die Abläufe miteinander ab.

Die auch für Pendler wichtige Konrad-Adenauer-Brücke zwischen Ludwigshafen und Mannheim wird ab Ende März mehrere Wochen für den Straßenbahnverkehr gesperrt. Grund seien Arbeiten an der Hochstraße Süd vom 25. März bis 21. Juli, teilte die zweitgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz am Freitag mit. Nicht betroffen sei der Individualverkehr – Autos, Fahrräder und Fußgänger könnten in dieser Zeit die Rhein-Brücke weiter nutzen. Die Straßenbahn werde über die Kurt-Schumacher-Brücke umgeleitet.

Diese Verbindung werde jedoch später im Jahr ebenfalls wochenlang für den Tramverkehr gesperrt. Die Arbeiten an der sogenannten Koppelplatte auf der Brücke sollen am 12. August beginnen und am 31. Oktober enden. Die Bahnen werden über die Konrad-Adenauer-Brücke umgeleitet. Der Autoverkehr auf der B44 Richtung Ludwigshafen sei von den Maßnahmen nicht beeinträchtigt. Die Koppelplatte verbindet die beiden einzelnen Bauwerke der Brücke.

„Wichtigstes Anliegen war, immer eine sichere Überquerung des Rheins für die Bürger und den Wirtschaftsverkehr, mit Fahrzeugen, Straßenbahn, mit Fahrrad oder zu Fuß zu sichern“, sagte Ludwigshafens Bau- und Umweltdezernent Alexander Thewalt. Man müsse stets Lösungen finden, um den Verkehr über den Rhein in allen Ausprägungen zu ermöglichen. „Lösungen, die unterschiedliche Interessen und bautechnische Zwänge berücksichtigen.“


dpa