ÖBB planen Kauf von Batteriezügen – Ersatz für Dieselfahrzeuge


BUSSNANG / WIEN | Statt Dieselzügen sollen auf den nur teilelektrifizierten Strecken Österreichs in einigen Jahren Batteriefahrzeuge zum Einsatz kommen.

Voraussichtlich im Herbst soll dafür eine Rahmenvereinbarung zwischen den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und dem Schweizer Hersteller Stadler über bis zu 120 Züge vom Typ Flirt Akku unterzeichnet werden. Geplant seien in einem Erstabruf zunächst 16 Fahrzeuge, wie kürzlich mitgeteilt wurde.

Beim Flirt Akku handelt es sich um die batteriebetriebene Variante des Zugtyps Stadler Flirt. Die neuen Fahrzeuge könnten vor allem im Osten Österreichs die bestehende Dieselflotte ersetzen, hieß es. Auf den Teilabschnitten mit Oberleitung werden die Traktionsbatterien des Zuges geladen und ermöglichen dann die Fahrt auch auf den nicht elektrifizierten Strecken. Laut Herstellerangaben haben die Züge eine betriebliche Reichweite von rund 100 Kilometern. Im Rahmen einer Weltrekordfahrt legte ein Flirt Akku 2021 sogar eine Strecke von 224 Kilometern im reinen Batteriebetrieb zurück – die längste Fahrt eines Regionalzuges im reinen Batteriemodus ohne zusätzliche Ladung.


LESEN SIE AUCH

EVN