Einschränkungen im Zugverkehr von Go-Ahead in Baden-Württemberg


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STUTTGART | Fahrgäste des Bahnunternehmens Go-Ahead Baden-Württemberg müssen sich auf Einschränkungen einstellen.

In den kommenden Tagen könne es zu Ausfällen kommen, teilte das Unternehmen mit. Am Dienstag würden die Zugverbindungen weitgehend planmäßig bedient. Allerdings könnten die Züge „nicht in der gewohnten Sitzplatzkapazität unterwegs sein“, hieß es. Fahrgästen wird empfohlen, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren.

Bei einer Überprüfung habe das Unternehmen festgestellt, „dass an einzelnen Achsen die Radaufsatzstände zu stark voneinander abweichen“. Dies habe zu teilweise ungleich abgefahrenen Radsätzen geführt. Go-Ahead habe daraufhin seine Flotte überprüft und vorsorglich alle Fahrzeuge aus dem Betrieb genommen, die von Unregelmäßigkeiten betroffen sein könnten. Diese würden nun überprüft.

Das Unternehmen bedient fünf regionale Strecken in Baden-Württemberg und Bayern, darunter die Verbindung von Karlsruhe über Stuttgart nach Aalen (IRE1), die Strecken zwischen Stuttgart und Ulm (MEX16) sowie Stuttgart und Crailsheim (MEX13). Auch der RE8 von Stuttgart nach Würzburg und der RE90 von Stuttgart nach Nürnberg werden von Go-Ahead betrieben.

Ein Sprecher des baden-württembergischen Verkehrsministeriums bezeichnete den Vorgang als ärgerlich für die Bahnkunden. Go-Ahead müsse das Problem lösen. Er verwies darauf, dass das Unternehmen einen Vertrag mit dem Land habe, den es erfüllen müsse.


dpa / EVN