Wiener Unternehmen liefert erste vollelektrische Stopfmaschine für Deutschland


WIEN | Der österreichische Gleisbaumaschinenhersteller Plasser & Theurer liefert für die Deutsche Bahn eine vollelektrische Stopfmaschine. Sie wurde bereits auf der Innotrans im September in Berlin präsentiert.

Die Maschine mit dem Namen Unimat 09‑4×4/4S Dynamic E3, die über einen Hybridantrieb verfügt, sei laut Hersteller die erste dieser Art in Deutschland. Der mit der DB Bahnbau Gruppe 2019 geschlossene Vertrag sieht auch bis 2026 die Option zur Lieferung einer zweiten Maschine identischer Bauart vor.

Zu den Eigenschaften der neuen Stopfmaschine heißt es laut Unternehmensangaben: „Mit ihrem elektrisch angetriebenen 1-Schwellen-Stopfaggregat kann sie sowohl Strecken als auch Weichen kontinuierlich bearbeiten. Höchste Flexibilität in der Weiche ist durch die variabel einsetzbaren 16 Stopfpickel, die 3-Strang-Hebung und die 4-Strang-Stopftechnik gegeben. Darüber hinaus sorgen der Dynamische Gleisstabilisator DGS und der Anhänger mit Kehreinrichtung für ein perfektes Finish nach der Stopfung.“

Nach Angaben des Wiener Unternehmens ist die Maschine dank des Hybridantriebs und der elektrisch angetriebenen Stopfaggregate deutlich leiser. Die Überstellgeschwindigkeit beträgt demnach 100 km/h.


EVN | Foto: Plasser & Theurer

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