Maskenpflicht im Berliner ÖPNV wird weitgehend akzeptiert


BERLIN | Der Senat will am Dienstag über eine Verschärfung der Maskenpflicht beraten. In Bussen und Bahnen gilt sie längst – und wird nach Einschätzung der Verkehrsunternehmen weitgehend eingehalten.

Ein Großteil der Fahrgäste in Berliner Bussen und Bahnen hält sich an die Maskenpflicht. Das ist die gemeinsame Einschätzung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der S-Bahn Berlin. Die BVG nennen eine Maskenquote von um die 70 Prozent. „Die Einhaltung der Maskenpflicht wird weiterhin durch unseren Sicherheitsdienst kontrolliert“, sagte BVG-Sprecher Jannes Schwentu gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Das passiere im Rahmen der regulären Streifengänge. „Seit diesem Sommer sind außerdem täglich mehrere Teams zu speziellen Maskenkontrollen unterwegs. Hinzu kommen seit einigen Monaten noch tägliche Schwerpunktkontrollen an Knotenpunkten.“ Die zusätzlichen Kontrollen hätten zuletzt zu einer steigenden Zahl von Vertragsstrafen geführt.

Ähnlich ist die Einschätzung bei der S-Bahn: Die allermeisten Fahrgäste hielten sich aktuell an die gesetzlichen Vorgaben zur Maskenpflicht, sagte eine Sprecherin. Auf die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske werde mit regelmäßig wiederholten Durchsagen hingewiesen. „Die Durchsetzung der gesetzlichen Vorgaben in einem engen und bewährten Zusammenwirken von Deutscher Bahn, Polizei und Ordnungsbehörden.“

Der Berliner Senat erwägt eine Verschärfung der Maskenpflicht. Gesundheitssenatorin Ulrike Gote hat für eine Ausweitung auf Innenräume wie in Museen und Geschäften plädiert. Der Senat will darüber am Dienstag noch einmal beraten und voraussichtlich beschließen. Details sind noch offen.


EVN / dpa | Foto: EVN

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