Drei Standorte für Nürnberger ICE-Werk werden im Raumordnungsverfahren geprüft


ANSBACH | Drei Standorte werden im Raumordnungsverfahren für das geplante ICE-Werk jetzt im Raum Nürnberg geprüft.

Dabei soll festgestellt werden, wie sich das Vorhaben unter anderem auf Verkehr, Natur, Tourismus oder die Anwohner auswirkt, teilte die Regierung von Mittelfranken am Mittwoch in Ansbach mit. Für das Instandhaltungswerk kommen nach der Auswahl der Deutschen Bahn Flächen von 35 bis 45 Hektar bei Allersberg, auf dem ehemaligen Munitionslager Feucht oder ein Standort südlich davon infrage.

Der Bund Naturschutz kritisiert die Standorte, weil dafür Bannwald gerodet werden müsse. Einen von dem Umweltschutzverband vorgeschlagenen Alternativ-Standort am Nürnberger Hafen hatte die Bahn aber als ungeeignet abgelehnt.

Bis zum 30. Juni können die betroffenen Kommunen, Behörden, Verbände, Bürgerinnen und Bürger nach Angaben der Bezirksregierung per E-Mail Stellung zu den Plänen nehmen. Die Regierung wäge dann die einzelnen Belange gegeneinander ab und gebe eine Beurteilung ab, hieß es. Diese fließe später in das Planfeststellungsverfahren und die Baugenehmigungen ein.


dpa | Foto: DB AG / Dominic Dupont (Symbolbild)
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