Bahnstrecke Nürnberg–Bayreuth bleibt bis Frühsommer gesperrt

Weiterhin keine Züge zwischen Nürnberg und Bayreuth: Die Strecke bleibt nach Angaben der Bahn noch mehrere Monate gesperrt. Bis dahin müssen im Pegnitztal 18 marode Bahnbrücken instand gesetzt werden.

Bahnpendler und -reisende zwischen Nürnberg und Bayreuth brauchen weiterhin viel Geduld. Man gehe nach wie vor davon aus, dass die Strecke zwischen Hersbruck (Landkreis Nürnberger Land) und Pegnitz (Landkreis Bayreuth) noch bis Mitte 2026 gesperrt bleiben müsse, teilte eine Sprecherin der Deutschen Bahn (DB) mit.

Grund für die Streckensperrung im September 2025 waren 18 baufällige Eisenbahnbrücken über den Fluss Pegnitz, die dringend instand gesetzt werden müssen. Zunächst war die DB-Tochter DB InfraGO davon ausgegangen, die Bahnstrecke bereits bis Februar wieder freizugeben. Doch bereits erste Arbeiten an einer der Brücken hätten gezeigt, dass die Instandsetzung der alten Bauwerke “aufgrund der geologischen Gegebenheiten” deutlich aufwendiger sei als zunächst angenommen.

Ersatzbusse fahren, Züge werden umgeleitet

Die Bahn hat zwischen den Bahnhöfen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz einen Schienenersatzverkehr mit mehr als 60 Bussen pro Tag eingerichtet. Züge aus Bayreuth und Hof in Richtung Nürnberg enden in Pegnitz, aus Nürnberg kommende Züge in Hersbruck.

Außerdem fahren auf den Verbindungen Bayreuth – Nürnberg, Pegnitz – Nürnberg und Neuhaus – Nürnberg stündlich Direktbuslinien ohne Zwischenhalt. Züge zwischen Nürnberg, Marktredwitz und Hof werden über Weiden (Oberpfalz) umgeleitet.

dpa / EVN