Hamburgs U5-Projekt erhält STUVA-Preis für Innovation und Nachhaltigkeit

Die Studiengesellschaft für Tunnel und Verkehrsanlagen hat das Hamburger U5-Projekt mit ihrem renommierten Branchenpreis ausgezeichnet. Der Preis würdigt die U5 als Beispiel für nachhaltiges Bauen, moderne urbane Mobilität und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Die Studiengesellschaft für Tunnel und Verkehrsanlagen (STUVA) hat das Projekt U5 der Hamburger Hochbahn mit dem STUVAPreis 2025 ausgezeichnet. Der alle zwei Jahre vergebene Preis ehrt herausragende Leistungen und Innovationen im unterirdischen Bauwesen. Mit der U5 wird eines der größten Infrastrukturvorhaben Hamburgs gewürdigt, das als Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Planen und zukunftsfähige Mobilität gilt.

Hamburger Verkehrssenator Anjes Tjarks sprach von einer „planerischen Hochleistung“ und gratulierte den Projektbeteiligten zu deren branchenweiter Anerkennung. HochbahnTechnikvorstand JensGünter Lang bezeichnete die Auszeichnung als „verdiente Würdigung für das Engagement und Fachwissen der Planerinnen und Planer“. Klaus Uphoff, technischer Geschäftsführer der U5 GmbH, hob hervor, der Preis unterstreiche die „Innovationskraft“ des Projekts und sei Ansporn, „zukunftsweisende Lösungen“ für den unterirdischen Raum weiterzuentwickeln.

Die neue U5Linie wird nach Fertigstellung rund 25 Kilometer lang, 22 Stationen umfassen und täglich etwa 315.000 Fahrgäste befördern. Sie basiert auf einer umfassenden CO₂‑Reduktionsstrategie mit dem Ziel, den CO₂‑Ausstoß um 70 Prozent gegenüber herkömmlicher Bauweise zu senken – etwa durch den Einsatz umweltschonender Materialien.

Der STUVAPreis gehört zu den bedeutendsten Auszeichnungen im unterirdischen Bauwesen und wird seit 1997 vergeben. 

EVN