Bundespolizei rettet verletzte Taube vor Zug und weitere Blaulichtmeldungen

Meldungen in der Übersicht: Bundespolizei rettet verletzte Taube vor einfahrendem Zug / Kind in Gleisnähe legt Bahnverkehr lahm / Gleisüberschreitung führt zur Festnahme durch Bundespolizisten / Videoaufzeichnung überführt Schläger am Hauptbahnhof / Polizeistreife beobachtet zwei Frauen im Gleisbereich

++ München: Bundespolizei rettet verletzte Taube vor einfahrendem Zug +++

Am Mittwochnachmittag haben Bundespolizisten am Münchner Hauptbahnhof eine verletzte Taube vor einem einfahrenden Zug gerettet. Eine aufmerksame Bürgerin hatte die Beamten auf das Tier auf Gleis 31 aufmerksam gemacht und berichtet, die Taube habe einen gebrochenen Flügel. Die Polizisten reagierten sofort, sicherten den Gleisbereich und nahmen die Taube behutsam auf. Anschließend wurde sie an die verständigte Taubenschutzbeauftragte übergeben. Dank des schnellen und umsichtigen Handelns konnte das Tier in Sicherheit gebracht werden. Die Bundespolizei lobte die Zivilcourage der Bürgerin und betonte, wie wichtig verantwortungsvolles Handeln auch bei tierischen Notfällen sei.

+++ Meiningen: Kind in Gleisnähe legt Bahnverkehr lahm +++

Am Donnerstagnachmittag wurde am Bahnübergang in Meiningen ein Kind beobachtet, das sich während des Schließvorgangs der Schrankenanlage in gefährlicher Nähe zu den Gleisen aufhielt. Aus Sicherheitsgründen stellte die Bahn den Zugverkehr vorübergehend ein. Eine Streife der Bundespolizei suchte sofort den Bereich ab, konnte jedoch kein Kind mehr antreffen. Nach etwa 30 Minuten wurde der Bahnverkehr um 16:15 Uhr wieder aufgenommen. Die Bundespolizei mahnt erneut, dass Gleisanlagen und Bahnübergänge keine Spielplätze sind. Besonders Kinder könnten die Gefahren, die von vorbeifahrenden Zügen ausgehen, oft nicht richtig einschätzen.

+++ Könnern: Gleisüberschreitung führt zur Festnahme durch Bundespolizisten +++

In Könnern haben Bundespolizisten am Mittwochmorgen einen 30-jährigen Mann festgenommen, der unbefugt die Gleise am Bahnhof überquert hatte. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen den Deutschen ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Aschersleben vorlag. Er wird zahlreicher Delikte wie Hausfriedensbruch, Nötigung, Diebstahl, Bedrohung und Unterschlagung verdächtigt und war nicht zu seiner Gerichtsverhandlung erschienen. Nach der Festnahme wurde der Mann der Landespolizei übergeben. Zusätzlich erhielt er eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Betretens der Gleise. Das unbedachte Überschreiten brachte ihn damit direkt hinter Gitter.

+++ Aachen: Videoaufzeichnung überführt Schläger am Hauptbahnhof +++

Am Mittwochabend ist es am Haupteingang des Aachener Hauptbahnhofs zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen. Als die Bundespolizei eintraf, hatte sich die Lage bereits beruhigt, lediglich ein 36-jähriger Rumäne war an der Hand verletzt. Eine Auswertung der Überwachungskameras ergab, dass er und ein 33-jähriger Deutscher gegenseitig aufeinander eingeschlagen hatten – inklusive Fausthieben und Kopfstoß. Beide Männer verzichteten auf einen Strafantrag, wurden jedoch wegen Körperverletzung angezeigt. Eine ärztliche Versorgung lehnte der verletzte Mann ab. Nach Abschluss der Maßnahmen durften beide ihre Weiterreise fortsetzen.

+++ Witten: Polizeistreife beobachtet zwei Frauen im Gleisbereich +++

Am Mittwochmorgen beobachtete eine Streife der Bundespolizei am Bahnhof Witten-Annen Nord zwei Frauen im Alter von 31 und 41 Jahren, die nach dem Ausstieg aus einer S-Bahn ihren Weg über ein gesperrtes Bahngelände abkürzen wollten. Beide betraten dabei das Gleisbett hinter dem Zug, um schneller den nahegelegenen Bürgersteig zu erreichen. Die Beamten sprachen die Frauen an, belehrten sie über die lebensgefährliche Aktion und leiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Beide zeigten sich einsichtig und setzten ihren Weg anschließend außerhalb der Gleise fort. Die Bundespolizei betonte erneut, dass Gleise keine Abkürzung sind – jeder Schritt darauf kann tödlich enden.

EVN