Auf S-Bahn mitgefahren – 23-Jähriger bringt sich in Lebensgefahr

Ein 23-jähriger Mann hat sich am Sonntagnachmittag (25. November), gegen 17 Uhr, zusammen mit einer bislang unbekannten Person in Lebensgefahr gebracht.


Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die Beiden auf das Dach einer S-Bahn der Linie S4 geklettert und beim Halt in Zuffenhausen auf den Bahnsteig 6 gesprungen sein. Zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn beobachteten die gefährliche Aktion, als sie ebenfalls in Zuffenhausen aus der Bahn stiegen. Sie hielten den 23-jährigen deutschen Staatsangehörigen bis zum Eintreffen einer alarmierten Streife der Bundespolizei fest, während sein Begleiter unerkannt flüchten konnte. Der 23-Jährige muss nun mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen.

Die Bundespolizei warnt eindringlich vor den Gefahren von Bahn_Oberleitungen: Es bedarf bei einer Spannung von 15.000 Volt nicht einmal einer Berührung, um sich in Lebensgefahr zu bringen. Schon die Annäherung an die Leitungen reiche aus, um einen sogenannten Lichtbogen zu erzeugen. Dabei springt der Strom auf den Körper des Menschen über, der aufgrund seines hohen Wasseranteils Strom leitet. Starke bis tödliche Verbrennungen können die Folge sein.


red/BPol

Titelfoto: Bahnblogstelle (Symbolbild / Archivfoto)