Der Umbau von Bahnübergängen im Münsterland schreitet voran: Für mehrere Abschnitte zwischen Warendorf und Telgte liegt bereits Baurecht vor, weitere befinden sich im Genehmigungsverfahren.
Im Münsterland treiben die Deutsche Bahn und beteiligte Kommunen den Umbau von Bahnübergängen auf der Strecke zwischen Warendorf und Telgte weiter voran. Nach Angaben der Deutschen Bahn wurden für drei von insgesamt neun Planungsabschnitten bereits die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen, während sich drei weitere Abschnitte im Planfeststellungsverfahren beim Eisenbahn-Bundesamt befinden.
Das Infrastrukturprojekt wird in enger Abstimmung zwischen Kommunen, Politik, dem Nahverkehr Westfalen-Lippe und DB InfraGO umgesetzt. Ziel ist es, schrittweise das Baurecht für alle neun Abschnitte zu erlangen, um die Maßnahmen zügig realisieren zu können. Der Baustart für einen ersten Abschnitt soll noch in diesem Jahr erfolgen.
Insgesamt sollen entlang der Strecke rund 30 Bahnübergänge zurückgebaut oder durch alternative Lösungen wie Ersatzwege oder moderne Sicherungsanlagen ersetzt werden. Hintergrund ist die Verbesserung der Sicherheit sowie die Vorbereitung auf künftige Verkehrsangebote, darunter die geplante S-Bahn Münsterland.
Die Deutsche Bahn verweist zudem auf langfristige Fortschritte: Seit 1950 sei die Zahl der Bahnübergänge in Deutschland mehr als halbiert worden. 2023 lag sie bei 15.820 Anlagen – ein historischer Tiefstand.
EVN
