Nach dem Oberleitungsschaden im Landkreis Wittenberg mussten Bahnreisende auch am Sonntag noch mit Verspätungen rechnen. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf einen sechsstelligen Betrag.
Bei der gerissenen Oberleitung auf der Bahnstrecke zwischen Lutherstadt Wittenberg und Zahna in Sachsen-Anhalt ist ein hoher Schaden entstanden. “Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf einen sechsstelligen Bereich”, teilte die Polizei mit. Fahrgäste mussten sich am Sonntag weiterhin auf eine längere Reisezeit einstellen. “Unser Personal vor Ort arbeitet unter Hochdruck an der Beseitigung der Störung”, heißt es auf der Webseite des Unternehmens. Es komme zu Verspätungen von 30 bis 50 Minuten.
Am Samstag war eine Oberleitung bei Zahna-Elster im Ortsteil Bülzig (Landkreis Wittenberg) gerissen und auf einen ICE gefallen. Nach Polizeiangaben saßen 600 Reisende fest. Zwei von ihnen wurden leicht verletzt. Bislang ist unklar, wie es zur Beschädigung der Oberleitung kam. Auf Grund der Lebensgefahr durch den Bahnstrom habe sich die Evakuierung verzögert, hieß es.
Die Deutsche Bahn geht davon aus, dass die Reparatur noch bis zum Dienstag andauern könnte.
EVN / dpa
