Keine zusätzlichen Zughalte trotz betriebsfähiger Bahnhöfe im Vogtland

Monate nach Übergabe einer Petition für zusätzliche Zughalte in Reuth, Grobau und Gutenfürst gibt es weiterhin keine konkreten Ergebnisse. Vertreter der Region kritisieren mangelnden Fortschritt bei einem aus ihrer Sicht leicht lösbaren Bahnproblem.

Vertreter aus dem Vogtland kritisieren den ausbleibenden Fortschritt bei der Einführung zusätzlicher Zughalte an den Bahnhöfen Reuth, Grobau und Gutenfürst. Wie es in einer Pressemitteilung regionaler Akteure heißt, seien seit der Petition im Jahr 2023 trotz Gesprächen mit dem Landratsamt bislang keine belastbaren Ergebnisse erzielt worden. Die Bahnhöfe seien funktionsfähig und teils barrierefrei, dennoch hielten die meisten Züge der Linie RB 13 dort nicht. An Wochenenden gebe es oft nur einen einzigen Zug pro Richtung, obwohl der Nahverkehrsplan mindestens einen Zwei-Stunden-Takt vorsehe.

Die Vertreter weisen darauf hin, dass zusätzliche Halte mit geringem organisatorischen Aufwand möglich wären. Kritik wird auch aus touristischer Sicht geäußert, da mehrere Ausflugsziele entlang der Strecke kaum per Bahn erreichbar seien.

Nach Angaben der Initiatoren liege dem Landratsamt seit Oktober 2025 ein konkreter Umsetzungsvorschlag vor. Unterstützt werde die Forderung von mehr als 1.700 Petitionsteilnehmenden sowie Kommunalpolitikern und Verbänden, heißt es in der Pressemitteilung.

EVN