Nach technischen Prüfungen hat die RheinRuhrBahn mehrere Fahrzeuge des Typs LINT 41 vorsorglich außer Betrieb genommen. Die Linie RE 10 zwischen Kleve und Düsseldorf kann daher vorerst nicht in den Halbstundentakt zurückkehren.
Die RheinRuhrBahn hat aus Sicherheitsgründen acht Fahrzeuge des Typs LINT 41 vorsorglich außer Betrieb genommen. Das teilte die Transdev Rhein-Ruhr GmbH mit. Hintergrund seien technische Mängel an sicherheitsrelevanten Komponenten, die im Rahmen einer gutachterlichen Prüfung festgestellt wurden.
Die Maßnahme hat insbesondere Auswirkungen auf die Regionalexpresslinie RE 10 (Kleve–Krefeld–Düsseldorf). Der geplante Wechsel zurück zum 30-Minuten-Takt zum 2. Februar kann demnach nicht umgesetzt werden. Stattdessen bleibt die Linie bis auf Weiteres im 60-Minuten-Takt unterwegs, ergänzt durch Ersatzverkehre.
Nach Angaben des Unternehmens war Mitte Dezember zunächst an einem Fahrzeug eine technische Unregelmäßigkeit aufgefallen. Daraufhin beauftragte die RheinRuhrBahn einen externen Gutachter, der schließlich die vorübergehende Stilllegung weiterer Fahrzeuge empfahl. Die festgestellten Mängel werden nach aktuellem Stand auf den Einbau fehlerhafter Bauteile in einer externen Wartungswerkstatt zurückgeführt, die nicht von der RheinRuhrBahn oder der Transdev-Gruppe betrieben wird.
Eine Rückkehr zum regulären Halbstundentakt auf der Linie RE 10 ist laut RheinRuhrBahn erst nach Abschluss aller technischen Prüfungen und Reparaturen möglich.
EVN
