Wegen Sicherheitsbedenken kommt es in Katalonien erneut zu Zugausfällen und Verspätungen. Bahngesellschaft und Behörden versuchen sich an Erklärungen.
Nur einen Tag nach der Wiederaufnahme des wegen eines Zugunglücks eingestellten Nah- und Regionalverkehrs der Bahn in der spanischen Region Katalonien gab es erneut Chaos. Am frühen Morgen berichtete die Regionalregierung in Barcelona zunächst, die Betreibergesellschaften hätten mitgeteilt, sie könnten den Betrieb aus Sicherheitsgründen im gesamten Netz nicht aufrechterhalten.
Befürchtet wurden demnach Erdrutsche entlang der Gleise aufgrund starker Niederschläge. Im Laufe des Tages sollten Experten alle kritischen Streckenabschnitte prüfen, hieß es. Später gab es eine Ankündigung, es würden doch einige Züge fahren. Wie auf Fahrgastinformationen im Internet zu sehen war, gab es viele Unterbrechungen und Verspätungen. Medienberichten zufolge wagten weniger Reisende als sonst eine Fahrt mit den auch zu normalen Zeiten oft unzuverlässigen Bahnen.
Der Bahnbetrieb in Katalonien rund um Barcelona war am Mittwoch und Donnerstag nach der Kollision eines Nahverkehrszuges mit einer umgestürzten Stützmauer am Dienstagabend eingestellt worden. Bei dem Unfall kam ein Lokführer ums Leben, Dutzende Passagiere wurden verletzt.
dpa / EVN
