Neuer Regionalzug-Halt Poccistraße für München geplant

96 Millionen Euro für einen neuen Bahnhof: Wie der Halt Poccistraße Umsteigebahnhöfe entlasten und die Wege für Pendler spürbar verkürzen soll.

Für Regionalzüge soll es künftig mit dem Bahnhof Poccistraße einen neuen Halt in München geben. Die Inbetriebnahme der Station mit Anbindung an die U-Bahnlinien 3 und 6 sei Anfang der 2030er Jahre geplant, teilte das bayerische Bauministerium mit. Zuvor hatten der Freistaat und die Deutsche Bahn einen Vertrag für Planung und Realisierung geschlossen.

Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) setzt auch auf Bundesmittel, um das rund 96 Millionen Euro teure Vorhaben zu finanzieren. “Wir hoffen, dass der Bund das Projekt so hoch wie möglich fördert”, sagte der Minister. Auch die Landeshauptstadt München werde sich beteiligen.

Mit der neuen Station am ehemaligen Bahnhof München Süd sollen Reisende aus Rosenheim, dem Chiemgau und Mühldorf schneller den Münchner Süden erreichen, heißt es auf der Internetseite des Projekts. Stark frequentierte Umsteigebahnhöfe wie der Marienplatz, der Hauptbahnhof und der Ostbahnhof würden zudem entlastet.

dpa / EVN