Plasser & Theurer und PJM kooperieren bei digitaler Überwachung von Bahnbaumaschinen

Der Gleisbaumaschinenhersteller Plasser & Theurer stattet seine Fahrzeuge künftig mit digitalen Überwachungssystemen des Technologieunternehmens PJM aus. Die Kooperation soll Sicherheit, Effizienz und Verfügbarkeit von Bahnbaumaschinen erhöhen.

Der Hersteller von Gleisbaumaschinen, Plasser & Theurer, arbeitet künftig enger mit dem Grazer Unternehmen PJ Messtechnik (PJM) zusammen. Die Ausstattung der Baumaschinen mit digitalen Zusatzfunktionen wie automatischer Bremsprobe, Bremsmonitoring und Achslager-Temperaturüberwachung erweitert die bestehende Digitalisierungslösung Datamatic und tmOS, wie es in einer Mitteilung heißt.

Ziel ist es, Betriebssicherheit, Effizienz und Wartungsplanung zu verbessern. Bereits ein erstes Schotterverteil- und Planiersystem vom Typ BDS 2000 E3 wurde mit der Technologie ausgerüstet und getestet. Das System ermöglicht Echtzeitdaten über den Zustand von Bremsen, Achslagern und Verschleißteilen, unterstützt Wartungsteams zwischen Baustellen und erlaubt einen raschen Wiederanlauf bei Projekteinsätzen. Der Achslagergenerator sorgt den Angaben zufolge für eine leistungsstarke und autonome Stromversorgung bei Strecken- oder Überstellfahrten. Für gemischten Verkehr ist die automatische Bremsprobe kompatibel, wodurch sich auch unbesetzte Fahrzeugverbände sicher prüfen lassen.

Beide Unternehmen planen außerdem Erweiterungen wie eine Entgleisungsdiagnose (IDDS), die im Störfall den Lokführer sofort informiert. Laut PJM CEO Günter Petschnig steht das System künftig sämtlichen Schienenfahrzeugen offen. Plasser & Theurer sieht in der Kooperation einen weiteren Schritt in der Digitalisierung und Vernetzung seiner Maschinenflotte.

EVN