Nahverkehrs-Ranking 2025: ÖPNV-Preise in über 40 Städten verglichen

Ein Vergleichsportal hat die ÖPNV-Preise von über 40 deutschen Städten untersucht. Münster bietet laut der Auswertung den günstigsten Nahverkehr, Berlin den teuersten – die Preise für Einzelfahrscheine stiegen seit 2021 um 24 Prozent.

Im Nahverkehrs-Ranking 2025 des Vergleichsportals Testberichte.de belegen Münster, Potsdam und Schwerin die Spitzenplätze, während Berlin, Lübeck und Dresden die Schlusslichter bilden. Der Preisvergleich, der erstmals 2021 durchgeführt wurde, analysierte die Tarife des öffentlichen Nahverkehrs von 42 deutschen Städten, darunter alle Landeshauptstädte.

Demnach zahlen Fahrgäste für eine Einzelfahrt im Schnitt 3,47 Euro – das sind 24 Prozent mehr als vor vier Jahren. Schwerin bietet mit 2,50 Euro den günstigsten, München mit 4,10 Euro den teuersten Einzelfahrschein. Auch bei Tageskarten liegt Schwerin mit 5 Euro vorn, während Berlin nun erstmals zweistellige Preise (10,60 Euro) verlangt.

Laut Testberichte.de seien die Preise für SchülerMonatstickets dagegen um 11 Prozent gesunken, was hauptsächlich an der Einführung und Ausweitung des Deutschlandtickets liege. Städte wie Hamburg und Schwerin bieten Schülern inzwischen kostenlose oder stark vergünstigte Tickets.

Hamburg gilt im neuen Ranking als Aufsteiger des Jahres, Rostock als der größte Verlierer, Berlin hat von Lübeck die Rolle als teuerste Stadt übernommen. Für 2026 kündigten mehrere Verkehrsverbünde und Städte bereits weitere Preiserhöhungen an. 

EVN