Siemens Mobility macht ernst mit klimafreundlicher Produktion: Am Standort Graz stammen bereits 20 Prozent des verwendeten Stahls aus nachhaltiger Herstellung. Bis 2035 soll die Fertigung komplett auf grünen Stahl umgestellt sein.
Am Weltkompetenzzentrum für Fahrwerke von Siemens Mobility in Graz schreitet die Umstellung auf CO₂‑reduzierten Stahl deutlich voran. Zwei Jahre nach Start eines Pilotprojekts wird nach Angaben des Unternehmens dort inzwischen ein Fünftel des Stahls aus nachhaltiger Produktion bezogen, was einer Einsparung von 440 Tonnen CO₂ pro Jahr entspricht. Der Produktionsanteil dieses sogenannten „grünen Stahls“ soll – abhängig von der Marktlage – kontinuierlich steigen, sodass ab 2035 ausschließlich klimaneutraler Stahl verarbeitet wird.
Der eingesetzte Werkstoff stammt aus der Greentec-Steel-Edition der Voestalpine Grobblech GmbH in Linz, deren CO₂‑optimierte Herstellroute bis zu 70 Prozent weniger Emissionen verursacht als herkömmliche Verfahren. Siemens Mobility nutzt diesen Stahl bereits bei Fahrwerken, Lokomotiven und Reisezugwagen und unterstreicht damit den Anspruch, Ressourceneffizienz und österreichische Wertschöpfung zu verbinden.
Mit dem Ausbau der nachhaltigen Produktion setzt Siemens Mobility eigenen Angaben zufolge ein klares Zeichen für Innovation, Klimaschutz und Industriekompetenz „Made in Austria“ – und zeigt, wie die Bahnbranche Schritt für Schritt klimaneutral werden kann.
EVN
