Der Bahntechnikhersteller Stadler und der Mobilitätssoftware-Anbieter Ebblo bündeln ihre Kompetenzen. Ziel ist eine integrierte Lösung für Fahrgastinformation an Bus- und Straßenbahnhaltestellen.
Der Schweizer Bahntechnikhersteller Stadler Rail und der Mobilitätssoftware-Anbieter Ebblo Western Europe haben eine strategische Kooperation vereinbart. Wie Stadler mitteilte, soll die Zusammenarbeit Hardware für Fahrgastanzeigen mit Betriebsleitsystemen verknüpfen.
Kern der Kooperation ist die Integration von TFT-Anzeigern von Stadler in die sogenannten Intermodalen Transport Control Systeme (ITCS) von Ebblo. Diese Systeme überwachen Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr in Echtzeit und ermöglichen unter anderem die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Leitstellen.
Die Anzeigehardware wird im Bereich Fahrgastinformation von Stadler Signalling in Braunschweig entwickelt und gefertigt. Dabei handelt es sich um sogenannte MOFIS Passenger Information Monitors, die für den Außeneinsatz konzipiert sind und auf TFT-Technologie basieren.
Durch die Verbindung von Hardware und Software sollen Verkehrsunternehmen künftig ein integriertes System für Echtzeitinformationen erhalten. Dazu zählen etwa Abfahrtszeiten, Verspätungen oder Auslastungsanzeigen. Auch zusätzliche Funktionen wie Text-to-Speech, Bedarfsdurchsagen oder LTE- und 5G-Konnektivität sind vorgesehen.
Nach Angaben der Unternehmen richtet sich die Lösung insbesondere an Betreiber von Bus- und Straßenbahnnetzen im öffentlichen Nahverkehr. Ziel sei eine zukunftsfähige Infrastruktur für digitale Fahrgastinformation sowie neue Anwendungen, etwa im Bereich Elektromobilität und automatisierter Verkehrssysteme.
EVN
